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What about...

Building castles in the sky

I see the crystal raindrops fall
And the beauty of it all
Is when the sun comes shining through
To make those rainbows in my mind
When I think of you some time
And I want to spend some time with you
Just the two of us
We can make it if we try
Just the two of us...

Bill Withers, Just the two of us

L'Auberge Espagnole

aubesp
"Xavier's gone to school. Okay?"
"Ah, oui! Il est à la fac."
"What?"
"La fac!"
"LA "FUCK"?"
"Yes. After fac he can telephone maman."

Kaum ein Film könnte mir so viel bedeuten.

Lektüre

Aber die Packerin war langsam und ungeschickt. Immer wieder entkam die Fliege und kreiste erneut in niedriger Höhe über zwei zurückgelassene Kartoffeln im Teller der Packerin. Dann verstand ich, es waren nicht die Fliegen, die die Packerin provozierten, sondern deren unverschämt niedrige Flughöhe. Es war mir nicht recht, dass ich schwieg.

Wilhelm Genazino, Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman, dtv, S.112/113

Ein Buch voller Dinge, die ich nie hätte beschreiben können. Eingefangene Momente, die, kaum dass man sie fassen kann, auch schon wieder verflogen sind.

Ahnung

Ich muss herausfinden ob es so ist, wie ich es mir einbilde. Wenn ja würde das zwar nämlich einiges erklären, wäre aber ziemlich bescheuert.

Ich weiß, dass ich in letzter Zeit viel andeute. Aber es darf schließlich gefragt werden - sagen, dass ich es nicht sagen will, kann ich dann immernoch.

Keine Andeutung, nur viel zu wahr:
"Männer und Frauen, die zu viel geliebt worden sind, verlieren oft die Fähigkeit, selber zu lieben." - Otto von Leixner, Aus meinem Zettelkasten

Seite 133

Ein alter Lappe saß jeden Tag auf einer Treppe, die zu einer Kuppel hinaufführte. Deshalb hieß er der Kuppeltreppenlappe.
Der kleine Seppel, der ein gutes Herz hatte, brachte ihm ab und zu einen Teller Suppe und sagte: "Hier bringe ich dir deine Kuppeltreppenlappensuppe."

aus Eine Zungenbrechergeschichte in
Die Zauberschule und andere Geschichten von Michael Ende


Tja, und so geht das immer weiter, bis das Wort am Ende der dreiseitigen Geschichte ganze vier Zeilen lang ist. Hab ich das geliebt! Verrückt, wie man die Lieblingsgeschichte auch nach Jahren sofort wiederfindet.

"Fein", antwortete der Lappe, "dann bist du also der Kuppeltreppenlappensuppenseppel. Und zum Dank für deine Freundlichkeit schenke ich dir hier meine bunte Kappe."

Spanische Entdeckung

Hay dos maneras de conseguir la felicidad, una hacerse el idiota; otra serlo.

Enrique Jardiel Poncela

Virginia

hours

Ich würde gerne heiraten, ein Kind bekommen und nach Kuba in ein Dorf ziehen. Oder sonst irgendwohin, wo ich niemanden kenne. Live your dreams - wer tut das schon? Ich bin kein Natur-Freak, nicht hauptsächlich philosophisch veranlagt, ich will kein Buch schreiben und mag Menschen. Ich habe nur einfach genug von Zivilisation.
Ich werde jetzt die Virginia-Woolf-Biographie lesen, ein weiteres Schokoladen-Osterei essen und dann ins Bett gehen. Und morgen ist alles wieder, wie es war.

Edward Monkton

In London (mit dessen Bericht ich nun definitiv warten werde bis die Bilder entwickelt sind) habe ich auch Edward Monkton getroffen. Nicht persönlich, aber in einem lustigen Papier-Schreibwaren-Kruschtel- Kram-Laden, genau wie ich sie mag. Mit Jordi Labanda, Kerzen, Karten, Blanko-Büchern und eben Edward Monkton. (Wenn ich nachher frage wie er heißt, wisst ihr es dann ohne nachzulesen? *g*) Der erste seiner INTERESTING Thoughts, den ich gelesen habe, war dieser hier

Sometimes the HEART should FOLLOW the MIND. Sometimes the HEART should tell the MIND to STAY AT HOME an STOP INTERFERING.

Yeah, toller Typ. Mit toller Website.

pig
Na, wie hieß er doch gleich? ;)

Marie sagte...

Nichts bist du, nichts ohne die andern. Der verbissenste Misanthrop braucht die Menschen doch, wenn auch nur, um sie zu verachten.

(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916)

...und hat, wie immer, unglaublich Recht.

Sherlock said...

“You see,” he explained, “I consider that a man’s brain originally is like a little empty attic, and you have to stock it with such furniture as you choose. A fool takes in all the lumber of every sort that he comes across, so that the knowledge which might be useful to him gets crowded out, or at best is jumbled up with a lot of other things, so that he has a difficulty in laying his hands upon it. Now the skilful workman is very careful indeed as to what he takes into his brain-attic. He will have nothing but the tools which may help him in doing his work, but of these he has a large assortment, and all in the most perfect order. It is a mistake to think that that little room has elastic walls and can distend to any extent. Depend upon it there comes a time when for every addition of knowledge you forget something that you knew before. It is of the highest importance, therefore, not to have useless facts elbowing out the useful ones.”

Sherlock Holmes in Sir Arthur Conan Doyle's A Study in Scarlet, Chapter One

(Und dazu Chopin op.25 No 9 - perfekt.)