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Ecole

Un de plus, qui lui court après.

Por las noches va y con la juerga está
con la fiesta y se te pierde el chaval...

Kein Wort Spanisch verstehen, egal, nicaraguanische Revolutionslieder und Muchachito Bombo Infierno. Tanzen, hohe Schuhe, ab in die Maske, zentimeterdicke Make-Up-Schicht und betonierte Hochsteckfrisuren. Rot-schwarze Halstücher, arrogant-gelangweilte Reiche und... ein Paravent. La conquête de Puerto Sandino, französisches Schultheater über Verliebte und Sandinisten im Nacaragua von 1979.

Quelle misère! Avec ta permission: Juana Racha y Cuca. A la niche, sans hésiter! Ça dure, ça dure! Cliqueti-cliqueti-clic. Patria libre o morir! Carlos, me voilà. Tenez mademoiselle, votre costume pour ce soir. S'il te dérange, je te l'enlève. Adelante marchemos compañeros...

Schon wieder eine Physik-Klausur, die unverschämt gut gelaufen ist. Teufel, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir den Chemie-LK nicht angetan.

832.

...in die richtige Richtung

Eine kurze Notiz, weil ich so unzufrieden war:
Heute lief alles bestens. Gesangliche Vorbereitung (erinnert sich noch jemand an "1, 2, 3, die gucken garnicht zu"?), nette Gruppe, ein schöner neuer, logischer, gut verständlicher Plot, eine wundervolle tänzerische Einlage und ganz viel Gelassenheit meinerseits. So dürfte das immer sein.

Weitere Schritte

Ich bin hin- und hergerissen. Es geht um unser Theaterstück, von der ersten Sitzung habe ich ja berichtet.

Einerseits habe ich keine Lust mehr, mich mit immer demselben, langweiligen Brei herumzuschlagen. Es geht mir auf die Nerven - wiederholte Witze, man versteht den Zusammenhang der einzelnen Szenen nicht, der Text ist völlig oberflächlich. Dafür ein Haufen Schauspieler, die weder sortiert noch trainiert werden, wie eine Schulklasse, die ein Chor sein will, ohne auch nur die Sitzordnung zu verändern. Ich habe nicht das Gefühl, mich mit dem Stück und seinen Personen identifizieren zu können, auch wenn ich es gerne mag.
Andererseits bin ich dabei, weil es Spaß macht. Der Weg ist das Ziel, so war das immer. Es muss nicht perfekt sein, solange es lustig ist. Auch nett. Aber irgendwie, ich wollte dieses Jahr mehr machen. Wollte testen, ob ich schauspielern kann.

Und nun? Schleifen lassen und die Aufführung ignorieren? Alles umschmeißen und versuchen, das Beste herauszuholen? Das Hemmende an letzterem ist nicht der Aufwand, sondern die Verantwortung, die ich damit übernehmen würde. Und nun?

(Schrift bleibt übrigens. Wunderschön. :))

5.

Punkte. Ich. Im Cooper-Test. Ich hab mich danach gefühlt wie erdrosselt, aber. Viereindrittel Runden. Ich. Das ist noch nichtmal unterbelegt.

Jura

wäre auch etwas, das man studieren könnte. Faut que je m'informe des possibilités concernant le droit européen et international...

Den Micro Robert heute endlich lieben gelernt. Fière d'avoir besoin d'un dictionnaire unilingue. (Faut aussi que je retourne à l'allemand, pf.)

Sockometer: dunkelblau

Plutôt morte

Drei Stunden Französisch-Klausur. Mittendrin bemerkt: "Huch, das zählt ja in mein Abi." Keinerlei Gefühl von gut oder schlecht.
Morgen vier Stunden Deutsch.

Sockometer: dunkelblau

Theaterprobe

Ein neues Schuljahr bedeutet auch eine neue Runde französische Theater-AG. Und ich habe mein Versprechen gehalten: Von Anfang an dabei zu sein, statt erst gegen Ende mit letzten Ideen und Rollenübernahmen dazuzustoßen.

Vor zwei Tagen also das erste Treffen. Einen richtigen Plan hatte er noch nicht, der Lehrer, der von sich selbst als "Bedrohung" spricht und immer überall zu sein scheint.
Wir waren ein sehr gemischter Haufen. Von der sechsten bis zur zwölften Klasse fast alles vertreten, zehn Mann insgesamt. Mein Problem: Die alte Besatzung der Truppe und ich kennen uns inzwischen gut genug, um auch die beklopptesten Ideen für das neue Stück in die Runde werfen zu können.

Also saßen wir da, haben uns kaputtgelacht und ich hatte nur einen Gedanken im Kopf: Die zwei aus meiner Stufe, die neu dazugekommen sind, werden nach diesem Nachmittag kein Wort mehr mit mir reden. Ich wurde rot, ich habe versucht meine Euphorie zu beherrschen, bin hochgradig gescheitert. Und wir haben weitergesponnen.

Gestern habe ich sie gefragt, die Neuen. Wie sie es fanden, ob sie dabeibleiben wollen.
"Wenn es das nächste Mal wieder so lustig wird."
Uff.

Sockometer: hellblau

Sonntagabend vor Montagmorgen

Neulich habe ich noch darüber nachgedacht, dass Schulferien eigentlich fast nie ihren eigentlichen Zweck erfüllen. An meiner Schule zumindest nicht - kaum sind sie vorbei, werden die Tage bis zu den nächsten gezählt. Von Erholung und daraus folgender Motivation ist nie viel zu spüren.
Aber bei mir hat es diesmal geklappt. Ok, es waren auch sechseinhalb Wochen. Und so richtig ernst gemeint habe ich "Ich finde mich toller als vorher" gestern auch nicht. Aber immerhin, es fühlt sich an wie... neugeboren nicht, aber frisch gewaschen. Bleibt nur zu hoffen, dass ich es über die ersten paar Tage und vielleicht sogar Wochen hinweg retten kann. Das wär mal was.