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Auszeit

Am meisten vermisst: Hochdeutsche Muttersprachler.

Zu Hause

Schnupfen. Keine Italiener, keiner, der schlechtes Englisch an mich hinschwätzt. Schaue in die Straßen, ob dort vielleicht die Berge sind. Vielleicht hinter dem Nebel.

Obi, Aldi, Sonnenuntergang. Deutschland, du hast mich wieder. Zwar nur für kurz, aber immerhin. Autobahnen. Richtige Autobahnen.

Ohrwurm im Ohr. Je dunkler es wird, desto näher rücken Party und Wiedersehen.

Portugal.

Eine Woche Brüssel. Bruxl, wie die Franzosen sagen, mit denen sich meine Klasse dort trifft. Bis dann, macht es gut.

USA-Bilder

New York
Ich habe dann mal doch noch die Kamera angeschlossen und die paar Bilder hochgeladen, die ich digital gemacht habe - weitere folgen wohl erst in ein, zwei Wochen. Klickstu Bild.

Heimweh, zugegeben

Erst muss ich mal ein kurzes Dankeschoen an euch alle aussprechen, was ein Gefuehl, wenn man in einem kleinen Cafe in Plymouth sitzt und lauter Kommentare und Gruesse lesen darf... Ich fuehle mich geehrt, wirklich.
Und ich will heim. Ich muss das mal hier sagen. Das Haus, in dem wir wohnen, liegt ziemlich im Wald, deshalb sind da lauter Fliegviecher drin. Mein Bett gleicht einem Friedhof.
Und ich will wieder in die Schule, meine neue Klasse sehen, meinen Stundenplan, die neue SMV, ich vermisse viel mehr Menschen, als ich gedacht haette. Ich bin froh, wenn die letzten paar Tage rum sind und ich mit meinen Bergen neuer Klamotten in die Zivilation mit gutem Essen und meinem eigenen Bett zurueckkehren darf.
Wuenscht mir Glueck, dass mir von dem Whale Watching gleich nicht schlecht wird... Ich will nicht rumheulen, es ist schon aushaltbar. Aber im Taxi am Karlsruher Bahnhof, da werde ich laecheln.

Gruesse aus Sturbridge

So ihr Lieben. Es ist kaum zu glauben, aber in dem Billig-Hotel irgendwo in Massachusetts, in dessen Dorf es noch nichtmal ein Starbucks gibt, haben sie doch tatsaechlich einen kostenlosen Internet-Zugang. Das find ich doch klasse und nutze es schamlos aus, um ein bisschen gnadenlos rumzuheulen, dass ich hier keine Blogs lesen kann. So voellig uninformiert und ununterhalten, ich habe sogar angefangen Tagebuch zu schreiben. (Taeglich! Stellt euch das mal vor! Als ob man mitten in New York nichts Besseres zu tun haette!)
Aber davon erzaehle ich, wenn ich Bilder dazu habe. (Ich weiss, dass ich das bei London auch schon gesagt habe, danke. Aber ehrlich, ueber die heiligen Vereinigten Staaten werd ich ein paar Worte verlieren mueessen, ich bin da voellig zuversichtlich.)
Wie auch immer, ich bin gerade, ja Massachusetts, hatten wir schon. Noch eine Nacht, dann geht es weiter an einen Strand suedlich von Boston. Meine Familie ist ziemlich aushaltbar, und ich habe es doch wirklich geschafft, das letzte freie Viertel in meiner Reisetasche mit neuen Klamoettchen auszufuellen. Alles wunderbar also. Nur dieses Essen... Mir ist schon wieder schlecht von dem vielen Knoblauch.
Nun, ich werde mich wieder Owen Meany widmen, und wuensche euch einen wunderbaren Rest-August und September-Anfang, bis ich wieder da bin.

18 Tage Abwesenheit

Es ist soweit. Nachdem jetzt auch nach dreimaligem Aktualisieren des RSS-Readers keine neuen Beiträge zu finden sind, sollte ich mich wohl langsam zu Bette begeben. Schließlich sollte ich morgen heute gegen halb acht am Bahnhof sein, sonst wird das nix mehr mit Düsseldorf. (Da denkt man, man darf an den wunderschönen Frankfurter Flughafen, und dann sowas. Düsseldorf. Sieht man da eigentlich auch Button-Träger?)
Ich warte noch auf das Eintreffen der letzten Adressen zum obligatorischen Postkarten schreiben; Merlins Batterie liegt in den letzten Zügen, damit ich ihn laden kann und er die acht Stunden Flug durchhält. Die Reisetasche ist gepackt, der Handgepäck- tascheninhalt muss nur noch in selbige geworfen werden.

Ich werde euch vermissen! Aber die Digitalkamera ist eingepackt und ich hoffe, New York nicht in Richtung Boston verlassen zu müssen, bevor ich nicht den Apple Store von innen gesehen habe. Am 6. September bin ich wieder da.
Ich verabschiede mich wie die Wordnerds: CU - Smilieface.

Ellyrianna/rhia/Rosa

Buchsuche

Morgen geht es über den großen Teich. Erst eine Woche nach New York, dann an einen Strand in der Nähe von Boston.
Jetzt sitze ich an der Flugzeuglektüre und hoffe, dass meine Leserschaft mit meiner Vorauswahl schon Erfahrung hat und sich für mich von den vier Kandidaten für höchstens zwei entscheidet...
  1. Jean-Christophe Rufin: Globalia
  2. Thomas Mann: Buddenbrooks
  3. John Irving: Owen Meany
  4. Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem
Danke! :)