Ach, Synopso hats unten ja schon ziemlich auf den Kopf getroffen - da ist uns, wenn ich mich richtig erinnere, ähnliches passiert.
Wär ich zur rechten Zeit ein wenig eifersüchtiger gewesen, wäre ich vielleicht weniger blind für offensichtliche Zeichen gewesen, hätte vielleicht (vielleicht!) schneller meine Konsequenzen daraus gezogen und mir so ne Menge Leid erspart...
Stimmt, Eifersucht ist eines der schlimmsten Gefühle. Aber es kommt auch immer darauf an, wie du mit dem Gefühl umgehst. Angst ist auch nicht gerade schön.
Klar gibt es noch andere, Hilflosigkeit auch mal noch mit in den Topf. Aber mein Problem ist, dass letztere meistens aus Eifersucht wird, weil ich absolut nicht weiß, was ich dagegen machen kann... *sfz*
ich glaube, jeder ist manchmal eifersüchtig. das ist doch ganz natürlich, so wie man manchmal traurig ist, manchmal besonders fröhlich, sich manchmal einsam fühlt und manchmal überglücklich, ist man auch hin und wieder eifersüchtig. das ist nicht weiter schlimm, passiert allen manchmal und ist im grunde nur der beweis dafür, wie wichtig einem jemand ist. und außerdem vergeht's auch wieder. also - kopf hoch! ;-)
p.s.: darf ich ein bisschen neugierig sein und dich fragen, um wen es geht (gern auch per mail)?
Irgendwie hast du schon Recht. Aber ich bin manchmal auf alles und jeden eifersüchtig, da könnte ich ausrasten, wenn ein Freund von mir sich mit jemand anderem unterhält... Sowas war auch der Auslöser grade, ich saß bei einem Vortrag im Publikum und war auf bestimmt fünf Leute eifersüchtig, weil sie neben jemandem saßen, neben dem ich auch gerne gesessen hätte. Im Nachhinein weiß ich natürlich, dass es Quatsch ist und nur Ausdruck einer aktuellen Unzufriedenheit. Nur das Gefühl, das ist so eklig... (Wenn du jetzt Namen hören willst, dann schreib ich dir eine Mail. :))
Wäre ich eifersüchtiger, so hätte ich mir in meiner letzten Beziehung wohl mehr Gedanken darüber gemacht, warum sie immer mehr mir ihm statt mit mir unternimmt.
Aber ob das im Endeffekt was geändert hätte oder ob ich überhaupt wollte, dass es was geändert hätte, weiß ich nicht. Vielleicht bezweifle ich sogar, dass ich will, dass etwas anders gekommen wäre.
im nachhinein war in diesem konkreten fall alles gut. bis vor einem guten halben jahr fand ich aber gar nichts gut. da habe ich mir schreckliche vorwürfe gemacht, dass ich nicht aufmerksam genug war.
jetzt bin ich deshalb der meinung, dass alles gut ist, weil ich durch die trennung auch einmal das single-leben kennenlernen konnte, das auch seine vorzüge hat.
ich glaube aber immer noch, dass die beziehung zu retten gewesen wäre, wenn ich damals früher die zeichen erkannt und berücksichtigt hätte. also ein gewisses maß an eifersucht halte ich deshalb auch für wichtig.
ich glaube auch, dass das absolute fehlen von eifersucht dem partner unter umständen ein gefühl von geringschätzung vermitteln kann.